Kieferer
Energiewanderweg

Energie und Natur auf Schritt und Tritt

Kieferer Energiewanderweg

Übersicht und Abschnitte

Der in Deutschland einzigartige Kieferer Energiewanderweg zeigt in 23 Stationen, wie der Wasserreichtum, die Ressourcen der Wälder und die Kraft der Sonne im  Luftkurort Kiefersfelden seit über 500 Jahren verantwortlich und nachhaltig genutzt werden.

Gelbe Pfeile: 
Der Kieferer Energiewanderweg ist in vier farbig markierte Abschnitte aufgeteilt. Sie können einzeln begangen oder miteinander kombiniert werden.  Gelbe Pfeile mit dem Energiewanderweg-Logo und entsprechenden Farben in der Spitze weisen den Weg. 


An den Startpunkten gibt es Parkplätze, Fahrradabstellmöglichkeiten und Haltestellen des Ortsbusses. 

Die 4 Erlebnis-Abschnitte

Energiewanderweg Kiefersfelden

Gesamte Tour

Die Gesamttour enthält die Abschnitte 1 bis 4. Empfohlene Startpunkte sind im Abschnitt 1 (violett) der Rathausplatz / die Tourist-Info im Freizeitbad Innsola oder das Museum „Blaahaus“ mit dem Wasserspielplatz (Station 03 + 04).

 

Länge ca. 16 km, Gehzeit 4:30 Stunden, Höhenmeter 999

Abschnitt 1 (violett)
Start: Rathaus Kiefersfelden

Die „Violette Tour“ führt durch das ehemalige Industriegebiet unter anderem zu einem besonderen Museum, einer Fähre mit „Fluss-Motor“ und einem Kinderspielplatz, auf dem Wasser sogar nach oben fließen kann. Länge 2,9 km, Gehzeit 45 min, Höhenmeter 9.

Abschnitt 1

01 – Energiespender Kieferbach

Ein Wildbach – mal gezähmt, mal reißend Vom Rathaus aus erreichen Sie nach wenigen Schritten den Kieferbach. Biegen Sie nach rechts ab und folgen Sie ihm bis zur Mündung in

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Klärwerk Kiefersfelden
Abschnitt 1

01a – Klärwerk

Klärschlamm treibt Turbine an Eine Eigenentwicklung der Gemeinschaftskläranlage Kiefersfelden-Thiersee (Österreich) in Kiefersfelden war 2016 bayernweit einzigartig: Faulgase (Methangas), die früher abgefackelt wurden, treiben eine Turbine an. Neu daran: Zum Ausgleich

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Abschnitt 1

02 – Innfähre

Fährmann hol über… … heißt es von Mai bis Oktober auf der historischen, grenz- überschreitenden Innfähre zwischen Kiefersfelden in Bayern und Ebbs in Tirol. Sie wird mit Wasserkraft angetrieben. Der

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Abschnitt 1

03 – Blaahaus

Spannende Zeitreisen in die Vergangenheit Auf drei Etagen machen im barrierefreien Museum „Blaahaus beeindruckende Ausstellungsstücke und historische Fotos, Dokumente und Modelle die Ortsgeschichte seit der Römerzeit, über 500 Jahre Nutzung

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Abschnitt 1

04 – Lernmodul Wasserkraft

Lehrreiches Spiel mit dem Wasser Pumpen, Klappen, Schleusen, Hindernisse – auf dem Wasserspielplatz gegenüber dem Museum „Blaahaus“ haben die Kinder richtig Spaß und bekommen auf spielerische Weise verblüffende Einblicke in

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Abschnitt 1

05 – Ökopark Unterkiefer

Natur erobert Brachfläche zurück Zwischen der Straße „An der Steinsäge“ und der „Innstraße“ wurde ein Teil der Brachfläche des ehemaligen Marmorwerks als „Ökopark Unterkiefer“ renaturiert. Hier können Sie auf dem

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Abschnitt 1

06 – Unzone

Kunst trifft Energie „An der Steinsäge 6“ gegenüber einer Autowerkstatt liegt das Atelier des „Künstlerkollektivs Unzone“. Wechselnde Ausstellungen greifen hier das Thema „Energie der Künstler“ auf. Die großen Fenster werden

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Abschnitt 1

06a – Freizeitbad Innsola

Eigenes Kraftwerk fürs Erlebnisbad Das Blockheizkraftwerk (BHKW) des Kiefersfeldener Freizeitbades „Innsola“ mit seinem 6-Zylinder-Gasmotor produziert zunächst einmal Strom. Die dabei entstehende Motor- und Abgaswärme wird für die Heizung im Bad

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Abschnitt 2 (rot)
Rathaus Kiefersfelden

Im roten Abschnitt erfahren Sie unter anderem, wie heute Strom in einem „Schneckenhaus“ erzeugt wird, warum ein Landeplatz für Holz die Industriegeschichte Kiefersfeldens einleitete und wo die Römer Spuren hinterließen. Länge 3,1 km, Gehzeit 50 min, Höhwenmeter 27.

Wasserschnecke am Bergwirtwehr Kiefersfelden
Abschnitt 2

07 – Wasserkraftschnecke am Bergwirtwehr

Strom aus dem Schneckenhaus Schauen Sie zunächst von der Kieferbachbrücke (Rosenheimer Straße) auf die Gesamtanlage der Wasserkraftschnecke unter- halb des Bergwirts (im Hintergrund der Buchberg). A Am Bergwirtwehr wird das

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Modell Kohlstatt Kiefersfelden um 1700
Abschnitt 2

08 – Kohlstatt

Kohle, Kunst und verbrannte Erde In der Kohlstatt beginnt 1611 die Industriegeschichte von Kiefersfelden mit der Gewinnung von Holzkohle. Wer hier tiefer gräbt, trifft immer noch auf „verbrannte“ schwarze Erde.

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Abschnitt 2

09 – Kraftwerk Eggersäge

Etwa 50 Meter hinter dem Schaupenwirt liegt rechts das Kraftwerk „Eggersäge“. Früher stand hier ein Sägewerk mit eigener Stromerzeugung. Das Wasser für den Antrieb der Turbine wurde an der Wehranlage

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Abschnitt 2

10 – Wehranlage Kohlstatt

Zufluss für den Triftbach Die Geschichte des Kohlstattwehrs reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Nach 1611 diente es zunächst der Ableitung der Holzstämme, die bis 1899 mittels Trift über den

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Abschnitt 2

11 – Bründlsteg

Auf den Spuren der Römer Brückenpfeiler am Bründlsteg über den Kieferbach (auf dem Bild rechts am Südufer) zeugen heute noch von der Bedeutung Kiefersfeldens in der Römerzeit. Denn im 2.

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Abschnitt 3 (grün)
Start: Parkplatz Hechtsee

Im grünen Abschnitt erfahren Sie auf dem Weg zum „Paradies“ unter anderem, warum ein Wasserfall nach „faulen Eiern“ stinkt, wie sich Energie anfühlt und warum ein einsames Holzhäuschen Internet-Anschluss hat. Länge 4,9 km, Gehzeit 1 h 20 min, Höhenmeter 27.

Abschnitt 3

12 – Hechtsee & Abfluss

Wasserfall mit „Duftnote“ So wenig spektakulär der Wasserfall im Wald auch wirkt – für die Industrialisierung und Energieversorgung von Kiefersfelden war er früher so unerlässlich wie heute für die Ökologie

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Abschnitt 3

13 – Gasthof Kurzenwirt

Energie zum Anfassen Traditionsgasthaus mit eigener Energieversorgung: Im Landgasthof mit Pension „Kurzenwirt“ im Ortsteil Schöffau werden seit 1834 Gäste gutbürgerlich und freundlich bewirtet. Von alters her bereitet die Küche Bayerische

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Abschnitt 3

14 – Bleyerbrücke

Holzhäuschen mit Hightech Die Bleyerbrücke wurde 1899 nach einem Hochwasser errichtet, das alle Kieferbach-Brücken zerstörte. Die unbewehrte Betonbogenbrücke dürfen nur Landwirte benutzen. Im Holzhäuschen schreibt der Kieferbach-Pegel seit 1933 fortlaufend

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Abschnitt 3

15 – Alte Schmiede

Energie aus Schadholz Holzganter (Holzstapel), Baumstämme, Maschinen, die sägen und hacken – an der Alten Schmiede wird heute Brennholz für Öfen und Kamine aufbereitet. Rohstofflieferant für diese Energiequelle ist hauptsächlich

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Abschnitt 4 (blau)
Start: Parkplatz Gießenbachklamm / Wasserrad

Im blauen Abschnitt liegen Kiefersfeldens kleinstes, größtes und ältestes Wasserkraftwerk – jedes mit anderer Technik. Der weitere Weg führt durch diee spektakuläre Gießenbachklamm zu einem magischen Bauernhof mit Traumpanorama. Länge 5,1 km, Gehzeit 1 h 50 min, Höhenmeter 236, Beim Einstieg in die Klamm ca. 200 Stufen.

EnergieWW Tour 4
Abschnitt 4

16 – Marblingschnecke

Strom für 70 Haushalte Mit dem Parkplatz Gießenbachklamm / Wasserrad startet die 4. Etappe (blau). Etwa 50 Meter weiter ging 2019 direkt am Kieferbach die privat erbaute „Marbling-Wasserkraftwerkschnecke“ in Betrieb.

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Abschnitt 4

17 – Wasserrad Bleier-Sag

Bayerns größtes Wasserrad Am Beginn des Wanderweges durch die Gießenbachklamm steht seit 1997 Bayerns größtes Wasserrad. Sebastian Bleier, begeisterter Anhänger der Wasserkraft, baute das „oberschächtige Wasserrad“. Es wird so genannt,

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Abschnitt 4

17a – Einlaßwehr Wasserrad

Das Wasser wird am Gießenbach- Einlass-Wehr oberhalb am Wanderweg über mehrere von Hand regulierbare Schieber durch ein 140 Meter langes Rohr abgeleitet. 250 Liter Wasser pro Sekunde oder über 900.000

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Abschnitt 4

18 – Ruine Sägemehlmühle

Hochexplosive Sägespäne Etwa 50 Meter hinter der Wehranlage steht links auf der gegenüberliegenden Bachseite im Unterholz die Ruine einer Sägemehlmühle versteckt. Sie wurde vom Wasser des Gießenbachs angetrieben. Gemischt mit

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Abschnitt 4

19 – Ruine Kalkofen

Heiße Steine Kurz vor dem Kraftwerk Gießenbach stehen Ruinenreste eines gemauerten Kalkofens. Hier wurde aus Kalkstein Branntkalk hergestellt. Das war früher ein wichtiger, aber gefährlicher Zusatzstoff für Mörtel und Putz.

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Abschnitt 4

20 – Kraftwerk Giessenbach

Die Nummer 1 in Bayern Das 1910 gebaute Wasserkraftwerk Gießenbach ist das erste kommunale Wasserkraftwerk Bayerns und ein technischer Meilenstein in der Geschichte der Kieferer Gemeindewerke. Die Anfangsleistung beträgt 74

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Abschnitt 4

21 – Giessenbachklamm

Spektakulärer Wanderpfad Die Felswände sind glatt geschliffen. Durch die Wipfel der Bäume fallen Sonnenstrahlen. In 60 Metern Tiefe bahnt sich gurgelnd, zischend und schäumend glasklares Gebirgswasser seinen Weg. Die Kraft

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Abschnitt 4

21a – Wasserschloss

Hinter dem Kraftwerk (Station 20) führen ca. 180 Holz- und Stahlstufen den bewaldeten Hang hinauf in die Gießenbachklamm (Station 21). Am Ende der Freiluft-Treppe steht ein „Wasserschloss“. Der Behälter im

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Abschnitt 4

21b – Sachs-Steg

Der stählerne „Sachs-Steg“ am Stauwehr ist nach dem Schweinfurter Industriellen und Erfinder der Fahrrad-Freilaufnabe, Dr.-Ing. h. c. Ernst Sachs (Fichtel & Sachs) benannt. Seine Familie verfügt bis heute im nahen

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Abschnitt 4

21c – Staumauer

Gegenüber dem Steg (Station 21b) wird der Gießenbach vor einer Mauer angestaut, sodass sich ein kleiner See bildet. Das Stauwerk leitet seit 1910 das erforderliche Wasser für das Kraftwerk ab.

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Abschnitt 4

22 – Schopperalm

Genuss und jede Menge Spaß für Kinder Etwa 200 Meter hinter dem Sachs-Steg liegt die Schopper-Alm. Spezialitäten sind der hausgemachte Kuchen, Speck und Schnaps aus eigener Herstellung sowie eine typisch

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Abschnitt 4

23 – Trojer

Magischer Ort mit Traumpanorama Der Trojerhof ist ein Bio-Bauernhof in Alleinlage auf einem Hochplateau (656 m) nahe der österreichischen Grenze. Der geschichtsträchtige Hof bietet einen traumhaften Panoramablick auf den Wilden

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